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Don´t be “bossy”

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Ein Beitrag in der Zeit ließ mich aufhorchen: “Macht und Machtspielchen” nennt die Wirtschaftspsychologin Madeleine Leitner das Thema. Gut, mit der Überschrift Mobbing kann ich nicht viel anfangen. Ich finde, der Begriff wird oft vorschnell verwendet, beispielsweise da wo ein Konflikt schwelt und zwei Menschen einfach mal miteinander sprechen sollten. Damit will ich das Thema “Mobbing” hier nicht runterspielen, nur relativieren.

Aber um Begriffsdefinition geht´s mir hier auch nicht. Das Thema machtbetonte Chefs beschäftigt mich. Eine machtorientierte Führung finde ich schwierig und ich glaube nicht, dass daraus ein nachhaltiger Führungsstil erwachsen kann. Zum Glück bin ich schon immer selbständig, abgesehen von Nebenjobs während Schule und Studium. Seitdem bin ich mein eigener Chef plus Chef meiner Mitarbeiter und reflektiere genau deshalb vermutlich besonders verschiedene Führungsstile.

So war ich erstaunt, als ich erstmals “bossing” erlebte. Im Unternehmenskontext aber auch beispielsweise in Gremien. Da geht es im Großen wie im Kleinen plötzlich um Führungsanspruch, Wissen und Einfluss. Es geht um Macht. Solange alle abgeholt werden und man gemeinsam der gemeinsamen Sache dient, ist alles noch gut. Schwierig wird es, wenn persönliche Interessen oder Machtspielchen in die Quere kommen. Dann wird´s bossy, schwierig und unberechenbar. Informationen werden zurückgehalten und auch bewusste Falschinformationen waren schon dabei. Wichtig ist tatsächlich, es zu erkennen. Das ist der erste Schritt.

Die beste Frage ist dann, wie man damit umgehen soll. Frau geht gerne in die Defensive und denkt sich “das ist mir alles zu doof” und verlässt die Arena. Aber grade das wäre ja die falsche Haltung und würde wichtigen Fortschritt, gerade in Führungspositionen aller Couleur, verhindern. Grenzen setzen und offen thematisieren, so lautet die Empfehlung der Autorin. Das werde ich mal beherzigen. Wenn man Kinder hat kennt man das Thema ja. Grenzen setzen und Probleme ansprechen gehören zum Alltag mit Kids und das ist auch gut so ;) Ich bin also bestens qualifiziert. Wenn ich mir dann noch die Tipps zum respektvollen Klartext von Andrea vor Augen halte, sollte es doch eigentlich gut funktionieren. Drückt mir die Daumen.

Mobbing: “Es geht um Macht und Machtspielchen” | ZEIT ONLINE.

Andera Gadeib

Autor: Andera Gadeib

Andera Gadeib ist passionierte Digital-Unternehmerin und Serial Entrepreneur. Ihre Mission ist eine fortschrittlichere Bildung für mehr Selbstwirksamkeit und frühe Computer-Bildung sowie die Motivation von Frauen, ihr eigenes Digital-Business zu starten.

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